Alfred Aigner.
Videograf und Aufnahmeleiter für Film und Video in Salzburg
Ein Mensch, zwei Gewerbe, eine Ausbildung dazwischen. Diese Seite erklärt, woher ich komme und was du bekommst, wenn du bei GreenChili anfragst.
Zehn Jahre Bild, seit 2024 Film.
Mein Gewerbe für Berufsfotografie ist seit 8. Oktober 2015 aufrecht. Das Filmgewerbe kam im April 2024 dazu — nicht als Kurswechsel, sondern weil sich nach zehn Jahren Standbild irgendwann die Frage stellt, was passiert, wenn das Bild anfängt sich zu bewegen.
Dazwischen liegt ein Diplomlehrgang, den ich berufsbegleitend gemacht habe, während ich weiter fotografiert habe. Ich schreibe das so genau hin, weil im Internet gern aus „macht seit zehn Jahren Bilder" ein „dreht seit zehn Jahren Filme" wird. Das eine stimmt, das andere nicht.
Der Weg hierher.
- 2015
Gewerbe Berufsfotografie
Aufrecht seit 8. Oktober 2015, GISA 28108627. Die ersten Jahre neben dem Hauptberuf, ab 2021 hauptberuflich.
- 2016 – 2021
MediaMarkt Salzburg, Kamera & Multimedia
Fünf Jahre lang täglich erklärt, warum eine Kamera tut, was sie tut — inklusive Schulungen und Produktvorstellungen. Das prägt bis heute, wie ich mit Technik umgehe: als Mittel, nicht als Thema.
- 2023 / 2024
Filmakademie Salzburg und WIFI-Diplomlehrgang
Zwei Semester berufsbegleitend, 264 Präsenzstunden, kommissionelle Diplomprüfung am 29. Juni 2024. Abschluss: „Aufnahmeleiter für Film und Video".
- 2024
Gewerbe Filmproduktion
Film- und Musikwirtschaft, aufrecht seit 2. April 2024, GISA 37021047. Seither läuft die Videoarbeit unter GreenChili.
Was im Diplom drinsteckt.
50 ECTS, verteilt auf sechs Module. Die Verteilung sagt mehr über meine Arbeit als der Titel — der Schwerpunkt liegt eindeutig hinten, in der Postproduktion:
Was „Aufnahmeleiter" heißt.
Aufnahmeleitung ist die Rolle, die dafür sorgt, dass ein Dreh tatsächlich stattfindet: Disposition, Drehorte, Genehmigungen, Ablauf am Set, und die unangenehme Frage, ob der Plan für den Tag überhaupt in den Tag passt. Das ist nicht dasselbe wie Regie und nicht dasselbe wie Kamera — es ist die Arbeit, die man erst bemerkt, wenn sie fehlt.
Als Abschlussarbeiten entstanden ein Kurzfilm — „Die Jagd um mein Ich, die dunkle Seite der Identität" — und eine Reportage über Astrofotografie. Dazu kommt der Abschluss der Filmakademie Salzburg 2023/24.
Wie ich arbeite.
Erst fragen, dann filmen
Bevor eine Kamera aufgeht, will ich wissen, wo das Material am Ende landet. Ein Clip für Instagram, ein Film für die Startseite und ein Messevideo sind drei verschiedene Drehs, auch wenn sie am selben Ort stattfinden.
Kleines Team, klare Ansage
Die meisten Projekte drehe ich allein oder zu zweit. Das heißt kurze Wege und wenig Aufbau — und es heißt, dass ich vorher sage, wo ein größeres Team nötig wäre, statt es hinterher zu improvisieren.
Der Schnitt ist die halbe Arbeit
17 der 50 ECTS entfielen auf Postproduktion und Farbkorrektur. Das war keine Zufallsverteilung: Am Drehtag entstehen die Möglichkeiten, im Schnitt entsteht der Film.
Was nicht geht, sage ich vorher
Drohnenaufnahmen brauchen in der Salzburger Kontrollzone eine Freigabe, die es nicht immer gibt, und über Flächen der Bundesforste gar nicht. Dann plane ich Bodenalternativen ein — vor dem Angebot, nicht am Drehtag.
Für Produktionen.
Neben eigenen Projekten arbeite ich als Zusatzkraft für Produktionen, die in Salzburg drehen — Aufnahmeleitung, zweite Kamera, Drohne, Datenhandling. Was ich mitbringe und was im Wagen liegt, steht auf einer eigenen Seite.
Was oft gefragt wird.
Bist du ein Ein-Personen-Betrieb?
Ja. Bei größeren Drehs hole ich Leute dazu, mit denen ich regelmäßig arbeite — dann steht im Angebot, wer kommt und was das kostet. Verstecken tue ich das nicht.
Machst du Foto und Video gleichzeitig?
Auf einem Termin selten beides gleichzeitig, weil man dann bei beidem Kompromisse macht. Die Fotoarbeit läuft unter Photo-Aigner, die Videoarbeit unter GreenChili — beides bin ich, aber es sind zwei getrennte Aufträge.
Arbeitest du auch außerhalb von Salzburg?
Ja. Der Schwerpunkt liegt in Stadt und Land Salzburg, die Anfahrt darüber hinaus steht als eigene Position im Angebot.
gemeinsam?
Ob Konzert, Imagefilm oder Hochzeit — schreib mir kurz, worum es geht.

